Die Doppelgemeinde Dittelsheim-Heßloch (rd. 2200 Einwohner) wurde 1969 im Zuge der Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Dittelsheim und Heßloch neu gebildet.
Dittelsheim wurde erstmals 775 als Dietelsheim, Heßloch 767 als Hesinloch in Schenkungsurkunden des Klosters Lorsch urkundlich erwähnt.
Einwohnerzahl zum 31.12.2009: 2102
Im Internet finden Sie die Gemeinde unter www.dittelsheim-hessloch.de.
Die Gemeinde liegt am Fuße des Kloppbergs (fast 300 m hoch), der mit seinen weiten Rebhängen das hügelige Landschaftsbild um Dittelsheim-Heßloch. bestimmt dort steht heute, vermutlich auf dem Boden einer mittelalterlichen Raubritterburg (die Kloppsmauer am nordöstlichen Abhang deutet darauf hin), das in den 60-iger Jahren dieses Jahrhunderts erbaute Restaurant Weinkastell. Vom Kloppberg erblickt man ein reich gegliedertes Landschafts- und ein harmonisches Ortsbild. Der Weinbau dominiert die landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde. In den Weinlagen Leckerberg, Pfaffenmütze, Mönchhube, Kloppberg, Geiersberg, Liebfrauenberg, Edle Weingärten und Mondschein. In der Großlage Pilgerpfad wachsen beliebte edle Weine.
Der Turm der 1750 erbauten evangelischen Kirche im Ortsteil Dittelsheim verdankt maurischen Stileinflüssen die Bezeichnung „Heidenturm". Vielleicht haben Kreuzfahrer ihn errichtet. Die katholische Kirche im Ortsteil Heßloch wurde 1810 erbaut, der Turm 1860. Die Altkatholiken erbauten 1890 ihre Christuskirche. Südlich von Heßloch wurden römische Gräber mit Sigil-Gefäßen sowie römischen Münzen und nördlich des Ortsteils fränkische Gräber gefunden.
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